Zurück

Im Ausland nichts dem Zufall überlassen

© Andres Rodriguez - Fotolia.com

Richtig versichert
Unbedingt empfehlenswert ist der Abschluss einer Reise-Krankenversicherung, auch wenn Sie „nur“ zu den europäischen Nachbarn reisen. Zwar hat Deutschland mit vielen Ländern ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen, es umfasst aber lediglich eine Grundsicherung. Auch der Rücktransport nach Deutschland ist hier nicht eingeschlossen. Benötigen Sie eine ärztliche Behandlung, müssen Sie im Ausland ohnehin meist Vorkasse leisten und die Rechnung im Original nach Ihrer Rückkehr bei Ihrer deutschen Krankenkasse einreichen. Die erstattet aber nur den Betrag, der für die gleiche Leistung hierzulande auch entstanden wäre, abzüglich einer Verwaltungsgebühr. Auf den Mehrkosten bleiben Sie sitzen. Hier springt die private Reisekrankenversicherung ein, ebenso bei einem notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Beim Abschluss sollten Sie sich genau das „Kleingedruckte“ anschauen und im Zweifelsfall von der Versicherung erklären lassen. Wenn eine chronische Erkrankung wie Diabetes als Ursache für den Versicherungsfall von vornherein ausgeschlossen ist, macht es wenig Sinn, sie abzuschließen. Würden Sie sich im Ausland zum Beispiel wegen einer Unterzuckerung behandeln lassen, müsste die Versicherung dafür nicht zahlen. Erkundigen Sie sich vor der Reise im Zweifelsfall bei Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse, wie Sie – vor allem im nicht-europäischen Ausland – abgesichert sind.

Alles mitnehmen
Deutsche Rezepte können im Ausland grundsätzlich nicht eingelöst werden. Müssen Sie Medikamente kaufen, erstattet die Krankenkasse nur den Betrag, der auch in Deutschland dafür fällig gewesen wäre – wenn überhaupt. Auch die Reisekrankenversicherung zahlt Medikamente nur für den Notfall, wenn zum Beispiel Ihr Insulin beschädigt oder gestohlen wird. Insulin, Diabetesbedarf und Medikamente sollten daher in ausreichender Menge im Gepäck sein. Besser etwas mehr mitnehmen – und rechtzeitig das Rezept an DiaExpert schicken. Wer eine Insulinpumpe trägt, kann beim DiaExpert-Pumpenteam für den Urlaub eine Ersatz-Insulinpumpe zur Sicherheit beantragen. Fragen Sie nach unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3423973. Denken Sie vor der Reise auch an die notwendigen Impfungen. Die Empfehlungen für einzelne Länder finden Sie zum Beispiel auf der Website der Ständigen Impfkommission (www.stiko.de).

Kategorie: Reisen & Unterwegs

Schlagwörter: Krankenversicherung | Kühlung | Notfall | Reisen mit Diabetes | Urlaub

Mit der Nase dem Blutzucker auf der Spur

Hunde können dank ihrer ausgezeichneten Nase Großes vollbringen - sie warnen Diabetiker vor Situationen, in denen der Blutzucker absinkt und geben so im Alltag die Sicherheit,

Hunde können dank ihrer ausgezeichneten Nase Großes vollbringen - sie warnen Diabetiker vor Situationen, in denen der Blutzucker absinkt und geben so im Alltag die Sicherheit, Notfälle zu vermeiden.

mehr lesen...

Mit Typ-1-Diabetes hoch hinaus: Abenteuer Kilimandscharo

Wieviel Abenteuer darf sich ein Typ I-Diabetiker zutrauen? Walter Kremsreiter hat es nach gründlicher Vorbereitung gewagt und wurde mit einem Gipfelerfolg belohnt. Hier erzählt er

Wieviel Abenteuer darf sich ein Typ I-Diabetiker zutrauen? Walter Kremsreiter hat es nach gründlicher Vorbereitung gewagt und wurde mit einem Gipfelerfolg belohnt. Hier erzählt er seine Geschichte:

mehr lesen...

Die innere Uhr umstellen

Die Vorgehensweise hängt von Ihrer Insulintherapie ab. Unabhängig von der Therapie sollten Sie Ihren Blutzucker während der Anpassung an die Zeitverschiebung engmaschig

Die Vorgehensweise hängt von Ihrer Insulintherapie ab. Unabhängig von der Therapie sollten Sie Ihren Blutzucker während der Anpassung an die Zeitverschiebung engmaschig kontrollieren.

mehr lesen...