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Abenteuer Kilimandscharo Teil III

Abenteuer Kilimandscharo
Foto: privat

Nach dem gewohnt guten Frühstück und einem Aufmunterungslied durch unsere Trägermannschaft setzten wir am nächsten Tag unsere Wanderung durch Senecien- und Lobelienwälder fort, mit einem ersten freien Blick auf das Kilimandscharo massiv.

Nach 6 Stunden Gehzeit und 1170 Höhenmeter erreichten wir schließlich Barranco Camp (3870m). Mit zunehmender Höhe zeigten sich die Vorteile unserer vorausgegangenen Akklimatisationstour auf den Mount Meru; alle Teilnehmer hatten kaum typische Anzeichen von Höhenkrankheit wie Kopfweh oder Müdigkeit.

Eine Aussicht: Unbezahlbar
Gefährlich und sehr steil sah sie aus – die Barranco Wall – und doch war die Durchsteigung am nächsten Tag eigentlich ganz leicht. Sie gilt als der steilste Abschnitt der gesamten Route. Danach querten wir mehrere Täler bis zum heutigen Tagesziel dem Karanga Camp (4200m) Nach wie vor kämpfte ich durch meine Mageninfektion mit Appetitlosigkeit und ständigem Bemühen, so viel Tee als nur möglich zu trinken. Durch ständiges Scannen und ggf. Bolusabgaben konnte ich meine Blutzuckerwerte auf einem sicheren Niveau von ca. 180 mg/dl, ohne ständige Zwischenmahlzeiten, halbwegs stabil halten.

Der nächste Tag war, zur weiteren Akklimatisation, ein eher gemütlicher Tag. Bis zum Barafu Camp (4700m) sind es nur 3 Stunden und 500 Höhenmeter. Bereits um 18.00 krochen wir in unsere Schlafsäcke.

Um Mitternacht brachen wir dann mit unseren Stirnlampen auf, um zum Sonnenaufgang nach etwa 6 Stunden den Kraterrand Stella Point (5685m) zu erreichen. Nach kurzer Rast war es jetzt bis zum Gipfel Uhuru Peak (5895m) nochmals 1 Stunde. Der Ausblick vom Weg hinein in den Gletscher und den Krater entschädigte für die Mühen der vergangenen Tage.

Der Rückweg
Nach der verdienten Gipfelrast mit der obligatorischen Fotodokumentation machten wir uns wieder auf den Rückweg. Im Barafu Camp legten wir nochmals eine zweistündige Ruhepause ein, ehe wir noch weiter bis zum Millenium Camp (3861m) abstiegen. Beim Abstieg zum Barafu- und Millenium Camp haben sich bei mir mit schwankendem, unsicherem Gang und Müdigkeit Anzeichen einer Dehydrierung, als Folge der tagelangen Trinkprobleme bemerkbar gemacht. Zum ersten Mal kam ich jetzt auch in eine Unterzuckerung; offensichtlich deutete sich das Ende meines Mageninfekts an. Erschöpft fielen alle schließlich nach einem anstrengenden 15 Stunden Tag in einen intensiven Tiefschlaf.

Frisch erholt war der restliche Abstieg durch Regenwald zum Mweka Gate (1800m) und die Rückfahrt in unser Hotel kein großes Problem mehr. Abends erfolgte im Hotelgarten noch ein Grillfest zusammen mit unserer fleißigen Trägermannschaft und feierlicher Überreichung der Besteigungsurkunden an jeden Teilnehmer.

Fortsetzung folgt...

Kategorie: Reisen & Unterwegs

Schlagwörter: Reisen mit Diabetes

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