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Der Weg ist das Ziel:

100 Kilometer in 22 Stunden

© Tanja Fuchs

„Bist du bereit für die Challenge deines Lebens? Wann hast du dich zuletzt so richtig herausgefordert?“ So und ähnlich lauten die Fragen auf www.megamarsch.de. Tim und Luka können sie jetzt beantworten. „Du schaffst das! Suche deine Stadt aus und melde dich jetzt an!“ Die Motivationssprüche auf der Homepage mögen die beiden Freunde zusätzlich beflügelt haben, entschieden hatten sich der 19 Jahre alte Tim und sein 18-jähriger Freund Luka ohnehin längst. Im letzten Jahr hatte Lukas Vater erfolgreich teilgenommen. Die meisten Menschen würden vermutlich nicht einmal darüber nachdenken, 40 Kilometer zu Fuß zu laufen – und schon gar nicht an einem Stück. Aber 100?! Das bedeutet, inklusive Pausen, etwa 24 Stunden durchgehend wandern. Klingt nach harter Arbeit, Durchhaltevermögen und einem eisernen Willen. Eigenschaften, die Tim und Luka durchaus zu eigen sind. Neben vielen anderen Gemeinsamkeiten teilen die Freunde aber noch etwas: Typ-1-Diabetes. Rund 24 Stunden auf den Beinen zu sein, eine Nacht ohne Schlaf und obendrein reichlich Adrenalin in der Blutbahn – nicht gerade optimale Bedingungen, um den Blutzucker stabil zu halten. Niemand kann im Voraus sagen, wie der Körper auf diese Herausforderung reagiert. Trotz Vorbereitung: An die kompletten 100 Kilometer wagt man sich erst dann, wenn es darauf ankommt.

Unterstützung von DiaExpert
Dass Tim, Student im Fachbereich Sportund Eventmanagement, sich um das Sponsoring kümmerte, lag auf der Hand. Schließlich mussten vernünftige Wanderschuhe her und natürlich hatte das DiaExpert Kundenmodel hier Unterstützung von DiaExpert. Um sich vorzubereiten, hatten die beiden Nordlichter aus Schleswig-Holstein sich regelmäßig zu langen Wanderungen verabredet. Beide nutzen einen FreeStyle Libre sowie die Insulinpumpe MiniMed 640G von Medtronic. Bei beiden liefen die Vorbereitungen ohne weitere Probleme und am Ende waren die neuen Wanderschuhe gut eingelaufen.

Bereit für die Challenge
Der 6. April ist wahrscheinlich der erste richtig warme Frühlingstag 2019 in Hamburg. Sonne satt und ein wolkenloser Himmel. Im Rüschpark südlich der Elbe warten rund 2 000 Menschen auf den Start der zweiten Etappe. Tim und Luka halten ein Banner der „Zuckerschnuten“ hoch und lächeln in die Kamera. Eltern, Geschwister und der harte Kern der Selbsthilfegruppe sollen auch mit aufs Bild. Andrea Witt – Diabetesberaterin und Gründerin der „Zuckerschnuten“ – bläut den beiden nochmal ein: „Geht lieber hoch rein. 200 ist okay. Und immer hoch bleiben!“ Und dann geht es los. In ein unbekanntes Abenteuer. Alle 20 Kilometer gibt es einen Verpflegungspunkt. An den ersten beiden werden die Helden von ihrer Fangemeinde erwartet. Alle fiebern mit. Zwischendurch bleibt man über WhatsApp in Kontakt. Mit Eltern, Freunden und mit Andrea Witt. „Ich bin begeistert,“ wird sie hinterher sagen, „vor allem darüber, dass es nicht ein einziges Mal in Richtung einer ernsten Unterzuckerung lief.“

Fortsetzung folgt...

Kategorie: Sport

Schlagwörter: Aktivität | Ausdauer | Sport | Therapieanpassung

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