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DiaExpert Kunden erzählen

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Im Januar 2019 wird Vincent elf Jahre alt. Es wird der zehnte Geburtstag sein, den er gemeinsam mit seinem Diabetes begeht. Am Tag der Diagnose war er erst eineinhalb Jahre alt. Seine Mutter Liselotte Hermes da Fonseca erinnert sich gut: „Irgendwie hatte ich es schon befürchtet“, sagt die Ethnologin, die an der Leuphana Universität in Lüneburg einen Lehrauftrag hat. „Meine Großmutter ist an den Folgen von Typ-1-Diabetes gestorben. Einfach, weil er zu spät erkannt worden ist.“ Frau Fonseca sind die großen Spritzen im Gedächtnis geblieben, die bei der Großmutter herumlagen, und die dauernde Sorge ihrer eigenen Mutter, sie, die Tochter, könne ebenfalls erkranken. Als ihr Sohn zunehmend schlapp wirkt, übermäßig viel trinkt und immerzu eine nasse Windel hat, gehen die Fonsecas zum Kinderarzt. „Wir wurden umgehend ins Kinderkrankenhaus Hamburg-Altona geschickt, wo wir drei Wochen blieben.“ Es folgen Schulungen und der kleine Vincent erhält eine Insulinpumpe. „Ich bin froh, dass wir gleich zu Anfang den Tipp bekamen, uns an DiaExpert zu wenden. Wir haben uns dort sofort gut beraten gefühlt. Im Fachgeschäft konnten wir unterschiedliche Systeme in die Hand nehmen und uns genau erläutern lassen, welche Pumpe wie funktioniert.“ Seit fast zehn Jahren bestellt Liselotte Hermes da Fonseca bei DiaExpert. „Das ist einfach und unkompliziert.“

Viel Unwissenheit
Liselotte Fonseca beschreibt, wie schwer es fiel, dem eigenen Kind immer wieder in die winzige Fingerbeere stechen zu müssen, und wie ihr Sohn irgendwann nur noch mit fest unter die Achseln geklemmten Händen schlief. Sie schildert, wie es sich anfühlt, wenn Fremde das Verhalten ihres Kindes kritisieren, ohne zu wissen, dass der Blutzucker gerade mal wieder den Takt vorgibt. Dass Vincent heute einen Sensor am Arm trägt, durch den sich der Wert ohne blutiges Piksen ermitteln lässt, sei ein wahrer Segen. Denn Hürden gebe es genug. Die größte Hürde, so die Mutter, ist die Unwissenheit – die Unwissenheit anderer über Typ-1-Diabetes und die damit verbundenen Vorurteile. Das reicht von Kindern, die ihren Sohn wegen seiner Pumpe hänseln, über Bademeister, die ihm faule Ausreden unterstellen, bis hin zu Lehrern, die den Verzehr von Traubenzucker verbieten. Aber auch die eigene Unwissenheit ist zermürbend. „Als Eltern eines Kindes mit Typ-1-Diabetes stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, Informationen zusammensuchen zu müssen.“ Weil diese Situation unbefriedigend ist und um es anderen Familien zukünftig leichter zu machen, arbeitet Liselotte Hermes da Fonseca an einer Publikation, in der alle Informationen gebündelt werden.

Kategorie: Kinder & Jugendliche

Schlagwörter: Diabetes | Kinder

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