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Hormone und ihre Wirkung auf den Blutzucker

Einflussreich

Agenturfoto. Mit Models gestellt. ©Agenturfoto. Mit Models gestellt. ©iStock.com/YinYang iStock.com/skynesher

Wer kennt es nicht: Im Büro ist viel zu viel zu tun oder der Stoff für die bevorstehende Prüfung sitzt einfach nicht, privat überschlagen sich die Termine, eine Urlaubsreise muss geplant werden und obendrein zerren Familienmitglieder an einem rum. Stress pur! Der Körper ist angespannt und schüttet vermehrt die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol aus. Für Menschen mit Diabetes ist das von besonderer Bedeutung, denn diese Hormone bremsen die Insulinwirkung und steigern die Zuckerneubildung. Um einen Blutzuckeranstieg zu vermeiden, muss gegebenenfalls mit Insulin gegengesteuert werden. Auch bei nächtlichen Unterzuckerungen sind Hormone mit im Spiel: Weil der Kortisolspiegel zum Abend hin sinkt, wird weniger Insulin benötigt; dadurch wächst gleichzeitig das Risiko für nächtliche Unterzuckerungen – insbesondere bei einer zu starken Korrektur hoher Werte am Abend, sportlicher Betätigung oder Alkoholkonsum. In den Morgenstunden hingegen, wenn Adrenalin und Glukagon ihre höchste Konzentration erreichen, tritt bei vielen Diabetikern das sogenannte Dawn-Phänomen auf, das mit einem starken Blutzuckeranstieg verbunden ist.

Hormone sind wichtige Botenstoffe
Doch nicht nur die Stresshormone beeinflussen Stoffwechsel und Blutzucker. Zahlreiche andere Hormone sind beteiligt und wirken mit, wenn es um eine stabile Einstellung des Diabetes geht. Bereits kleine Unregelmäßigkeiten im fein aufeinander abgestimmten hormonellen Zusammenspiel können den Stoffwechsel aus dem Lot und den Blutzucker zum Schwanken bringen. Als sogenannte Botenstoffe steuern Hormone über den Blutweg verschiedene Organe und Körperfunktionen. Insulin als wichtigstes Hormon im Zusammenhang mit Diabetes ermöglicht die Aufnahme von Zucker aus dem Blut und sorgt dadurch dafür, dass der Blutzuckerspiegel sinkt.

Kategorie: Folgeerkrankungen

Schlagwörter: Adrenalin | Blutzuckerschwankung | Dawn-Phänomen | Hormonspiegel | Stress

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