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Nervenschäden oft unerkannt

PROTECT-Studie

Diabetes-Erschöpfung
© evasilchenko - Fotolia.com

Die Bedeutung diabetischer Nervenschäden, sogenannte Neuropathien, wird noch immer unterschätzt. Zu diesem Ergebnis kam die PROTECT-Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums, für die 1 850 Menschen die Nervenfunktion ihrer Füße untersuchen ließen – 781 davon ohne Diabetesdiagnose. Bei 48 % der Teilnehmer aus der Gruppe ohne bekannte Diabeteserkrankung, bei 44 % der Typ-1-Diabetiker und bei 55 % der Typ-2-Diabetiker konnte eine Nervenschädigung nachgewiesen werden. Trotz Nervenfunktionsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen wussten die meisten nichts von ihrer Erkrankung. Das Diabetes- Zentrum rät deshalb Menschen mit Diabetes, ihre Füße selbst zu kontrollieren und sie in regelmäßigen Abständen von ihrem behandelnden Arzt untersuchen zu lassen.

Kategorie: Folgeerkrankungen

Schlagwörter: Diabetesrisiko | Folgeerkrankungen | Neuropathie

Behandlung in der Fußambulanz

In guten Händen: Speziell für Menschen mit Diabetes haben sich Experten für die Fußbehandlung in Deutschland regional zu einem „Netzwerken diabetischer Fuß“ zusammengeschlossen.

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Akzeptanz: wichtige Grundlage der Behandlung

Viele Betroffene, die den Diabetes nur schwer akzeptieren können, fühlen sich von der Krankheit stark eingeschränkt.

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Regelmäßig zum Zahnarzt

Eine gute Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrolltermine sind grundsätzlich eine wichtige Sache, gerade auch für Diabetiker.

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