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Nervenschäden oft unerkannt

PROTECT-Studie

Diabetes-Erschöpfung
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Die Bedeutung diabetischer Nervenschäden, sogenannte Neuropathien, wird noch immer unterschätzt. Zu diesem Ergebnis kam die PROTECT-Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums, für die 1 850 Menschen die Nervenfunktion ihrer Füße untersuchen ließen – 781 davon ohne Diabetesdiagnose. Bei 48 % der Teilnehmer aus der Gruppe ohne bekannte Diabeteserkrankung, bei 44 % der Typ-1-Diabetiker und bei 55 % der Typ-2-Diabetiker konnte eine Nervenschädigung nachgewiesen werden. Trotz Nervenfunktionsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen wussten die meisten nichts von ihrer Erkrankung. Das Diabetes- Zentrum rät deshalb Menschen mit Diabetes, ihre Füße selbst zu kontrollieren und sie in regelmäßigen Abständen von ihrem behandelnden Arzt untersuchen zu lassen.

Kategorie: Folgeerkrankungen

Schlagwörter: Diabetesrisiko | Folgeerkrankungen | Neuropathie

Wodurch entsteht die Neuropathie?

Die diabetische Neuropathie ist eine Sammelbezeichnung für alle nichtentzündlichen Erkrankungen des peripheren Nervensystems, also der Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark.

Die diabetische Neuropathie ist eine Sammelbezeichnung für alle nichtentzündlichen Erkrankungen des peripheren Nervensystems, also der Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark.

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Typisch für eine diabetische Neuropathie ist eine Störung des Schmerzempfindens an Beinen und Füßen. Weil die Nerven geschädigt sind, können sie Schmerzimpulse nicht mehr an das Gehirn weiterleiten. 

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