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Sinnvoll gegen Typ-1-Diabetes?

Impfung gegen Coxsackie-Viren

Agenturfoto. Mit Model gestellt. ©iStock.com/naumoid

Gäbe es eine Impfung gegen Typ-1-Diabetes, die meisten Eltern würden sich sicherlich dafür entscheiden, ihr Kind impfen zu lassen. Noch ist dies leider keine Option, aber die Forschung hierzu läuft auf Hochtouren. Was in naher Zukunft möglich sein könnte, ist eine Impfung gegen bestimmte Viren, die das Risiko verändern, in der Kindheit einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler zahlreiche Hinweise darauf geliefert, dass bestimmte Viren an der Zunahme von Typ-1-Diabetes beteiligt sein könnten. Prof. Dr. Mikael Knip aus Finnland berichtet von Untersuchungen, die gezeigt haben, dass das vermehrte Auftreten von Infektionen in den ersten sechs Lebensmonaten mit einem höheren Risiko für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes in Verbindung steht. Insbesondere die Infektion mit Coxsackie-B-Viren stelle ein hohes Risiko dar, so der Chefarzt des Kinderkrankenhauses am Institut für Klinische Medizin Helsinki. Coxsackie-Viren rufen unter anderem Erkältungen, virale Meningitis (Hirnhautentzündung) und Myokarditis (Herzmuskelentzündung) hervor. Sie wurden nach dem Ort Coxsackie bei New York benannt, wo man sie 1948 erstmals identifiziert hatte. Die Übertragung erfolgt über verunreinigte Nahrung und Wasser sowie Tröpfcheninfektion. Im kommenden Jahr soll ein bereits entwickelter Impfstoff in Studien getestet werden.

Kategorie: Kinder & Jugendliche

Schlagwörter: Diabetesrisiko | Kinder | Typ-1 Diabetes

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