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Industriell zugesetzten Fruchtzucker meiden

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Fruktose (Fruchtzucker) kommt natürlicherweise in Obst vor und gelangt im Gegensatz zur Glukose (Traubenzucker) unabhängig vom Insulin in die Zellen. Jahrelang galt künstlich hergestellte Fruktose als optimale Süße für Diabetiker. Im Jahr 2008 kam das Bundesinstitut für Risikobewertung zu dem Ergebnis, dass Fruktose nicht zu empfehlen sei. Der synthetisch hergestellte Fruchtzucker ist ungefähr 2,5-mal so süß wie Glukose und damit attraktiv für die Lebensmittelindustrie. Die empfohlene Tagesdosis ist rasch überschritten: Allein in einem klassischen Softdrink stecken ungefähr 40 Gramm Fruktose. Um diese Menge durch Obst aufzunehmen, müsste man ungefähr zwei Kilo Erdbeeren verspeisen. Weil Fruktose vom Körper schlecht verwertet wird, kann diese – bei übermäßigem Verzehr – sogar die Entstehung einer Fettleber begünstigen und zur Gewichtszunahme führen. Wichtig ist, dass es einen großen Unterschied darstellt, ob man Obst isst oder ob es sich um mit künstlicher Fruktose gesüßte Lebensmittel handelt. Auf letztere sollte weitgehend verzichtet werden. Da es keine einheitliche Kennzeichnungspflicht gibt, ist es nicht immer leicht, sie zu erkennen. Allgemein handelt es sich um künstliche Fruktose, wenn von Maisstärkesirup, Inulin, Fruchtsüße oder Fructooligosaccharid die Rede ist.

Kategorie: Ernährungsweisen

Schlagwörter: Fruchtzucker | Süßstoffe | Zucker

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