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Insulinresistenz

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Je höher die Insulinresistenz, also je unempfindlicher die Zellen für Insulin sind, desto mehr wird benötigt. Mit wachsendem Körperfettanteil steigt auch bei Typ-1-Diabetikern das Risiko, eine Insulinresistenz, wie sie bei Typ-2-Diabetes vorkommt, zu entwickeln: der sogenannte „Doppeldiabetes“. Das zusätzlich benötigte Insulin kann wiederum die Gewichtszunahme fördern und schwankende Blutzuckerwerte zur Folge haben. Um bei den Softdrinks zu bleiben: Nicht nur aus diesem Grund ist das Verbannen der süßen Getränke eine wirklich gute Idee. Im Gegensatz zu Nüssen stecken sie nämlich voller ungesunder Zutaten: Die schädlichste ist wahrscheinlich der Fruktose-Glukose-Sirup, ein vorwiegend aus Maisstärke hergestelltes Zuckergemisch mit Fruktose als Hauptbestandteil. Ein hoher Fruktosekonsum steht in Zusammenhang mit der Entstehung des sogenannten viszeralen Bauchfetts, Insulinresistenz und der nichtalkoholischen Fettleber. Doch was ist mit Obst? Auch Obst enthält Fruktose, ja. Aber erstens ist die Menge nicht vergleichbar mit jener Fruktose, die künstlich zugesetzt wird; zweitens ist der Fruchtzucker im Obst in einer intakten Struktur mit Ballaststoffen gebunden, gelangt also nur nach und nach ins Blut; und drittens – hier findet sich auch die Erklärung für den Hinweis, Fruchtsäfte nur in Maßen zu genießen – Niemand isst mehrere Kilo Obst auf einmal. Es wäre nicht bekömmlich.

Kategorie: Ernährungsweisen

Schlagwörter: Doppeldiabetes | Fruktose-Glukose-Sirup | Insulinbedarf | Insulinempfindlichkeit | Insulinresistenz

Diabetes & Ernährung

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