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Hülsenfrüchte-Power: Comeback für Omas Erbsensuppe

© Lukas Gojda - Fotolia.com

Schon für Oma waren sie die Stars in der Küche. Regelmäßig kamen bei ihr Erbsenund Linsensuppe als nahrhafte und preiswerte Mahlzeit auf den Tisch. Heute tragen Hülsenfrüchte den Stempel „Power Food“ und sind nicht nur unter Vegetariern und Veganern angesagt. Zu Recht, denn sie haben alles, was für eine gesunde Ernährung wichtig ist: hochwertiges Eiweiß, reichlich Ballaststoffe und zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Damit können sie einen wichtigen Teil zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Welternährung beitragen. 2016 hat die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen deshalb zum „Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt. In Deutschland fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landschaft den Anbau von Hülsenfrüchten im Rahmen der „Eiweißpflanzenstrategie“.

Was sind Hülsenfrüchte?
Hülsenfrüchte sind die Früchte bzw. Samen der Hülsenfrüchtler (Leguminosen), tragen aber den Stempel „Gemüse“. Die bekanntesten Vertreter dieser artenreichen Pflanzenfamilie sind bei uns Erbsen, Linsen und grüne Bohnen. Auch Kichererbsen (übrigens biologisch nicht verwandt mit Erbsen) und Sojabohnen gehören dazu. Im Kommen sind Süßlupinen, hierzulande mehr eine Zierpflanze. Sie könnten in Zukunft für die Ernährung eine große Rolle spielen.

Was macht Hülsenfrüchte so gesund?
Hülsenfrüchte bestehen aus 20 bis 40 Prozent Eiweiß und sind damit ein wertvoller Fleischersatz, nicht nur für Vegetarier. Sie sind reich an Vitaminen C, B1, B6 und Folsäure. Zudem enthalten sie viele Ballaststoffe. 100 g Linsen liefern zum Beispiel fast die Hälfte der Ballaststoffe, die Ernährungsexperten täglich empfehlen. „Obwohl sie viele Kohlenhydrate haben, sind sie damit auch für Menschen mit Diabetes bestens geeignet“, sagt die Nürnberger Diabetesberaterin Claudia Maria Braun. „Denn die Kohlenhydrate können vom Körper kaum verwertet werden, daher werden sie bis zu einer gewissen Menge auch nicht angerechnet.“ Weil Hülsenfrüchte langsam verdaut werden, machen sie lange satt – prima, wenn man abnehmen bzw. das Gewicht halten möchte. Wissen sollte man: Erbsen, Linsen & Co. – wie auch Vollkornprodukte – regen den Darm an und fördern die Verdauung. Wer empfindlich reagiert, sollte deshalb langsam die Mengen steigern, damit sich der Körper daran gewöhnt. Wer getrocknete Hülsenfrüchte verwendet, kann sie vorher in Wasser einweichen, das macht sie besser verdaulich. Nach dem Einweichen sollte das Wasser abgegossen werden.

Kategorie: Nährwerte berechnen

Schlagwörter: Gesunde Ernährung | Mahlzeitenberechnung | Nährwerte

Diabetes & Ernährung

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