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Ohne Laktose? Was Diabetiker wissen sollten

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Die Nachfrage bestimmt das Angebot: Wenn man die Vielfalt laktosefreier Produkte im Supermarkt betrachtet, dann liegt die Frage nah: Gibt es tatsächlich so viele Menschen, die eine Laktoseintoleranz aufweisen? „Eigentlich ist es ganz normal, dass wir Laktose mit zunehmendem Alter immer schlechter vertragen“, sagt die Ernährungsmedizinerin Dr. Astrid Tombek. „Das hängt damit zusammen, dass die Laktaseaktivität im Alter abnimmt.“ Laktase ist das Enzym, das Laktose, also den Milchzucker, in ihre Bestandteile Galactose und Glukose spaltet. Ohne diese Spaltung können die Bestandteile des Milchzuckers nicht durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden. Wer das Gefühl hat, nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten schnell mal einen aufgeblähten Bauch zu haben, kann also den Versuch unternehmen, herkömmliche Milch durch die laktosefreie Variante zu ersetzen. Manchmal ist das bereits ausreiausreichend, um ein lästiges Grummeln zu vermeiden. Häufig ist es so, dass fermentierte Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse in Maßen noch gut vertragen werden, obwohl der Körper auf Milch reagiert. Sowohl die Laktoseintoleranz als auch die Fruktosemalabsorption lassen sich relativ schnell über einen Atemtest diagnostizieren. Diabetiker können genau so häufig betroffen sein wie alle anderen auch.

Wer Laktose nicht verträgt, kann neben der laktosefreien Milch auch Alternativen wie Hafer-, Mandel-, Soja- oder Reismilch ausprobieren. Im Kaffee ist das gewöhnungsbedürftig, aber mit Müsli oder in Shakes richtig lecker.

Kategorie: Ernährungsweisen

Schlagwörter: Laktose Intoleranz | Laktosefreie Produkte

Diabetes & Ernährung

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