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Tipps für ein entspanntes Grillvergnügen

Agenturfoto. Mit Models gestellt. ©iStock.com/omgimages

Ob im eigenen Garten oder öffentlich im Park, mit Luxus-Gasgrill oder Einweg-Grill-Set, selbst auf dem kleinsten Balkon findet sich Platz, um Kotelett, Wurst und Steak, Fisch oder Gemüse auf den Rost zu legen. Ist das eigentlich gesund? Was brutzelt bei Ihnen über der heißen Glut? Sind es Würstchen aus der Packung und fertig mariniertes Grillfleisch? Gibt es die klassischen Beilagen und im Supermarkt gekaufte Soßen und Ketchup? Dann lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen und auch das Kleingedruckte auf der Verpackung zu lesen. So lässt sich eher vermeiden, dass die Blutzuckerwerte ungewollt nach oben oder unten ausschlagen.

Zu viel Zucker in Grillsoßen
Kaum eine Soße, kaum ein Ketchup, der nicht zugesetzten Zucker enthält. Auch die meisten Grillwürstchen werden mit Zucker versetzt, ebenso die Marinade von fertig eingelegtem Grillfleisch. „Zucker ist billig und ein guter Auffüller“, sagt Dr. Bernd M. Scholz. Eigentlich sei das überflüssig, so der Diabetologe. Besser seien Würstchen direkt vom Metzger und selbstgemachte Soßen. „Wenn ich weiß, was in der Soße drin steckt, lässt sich die benötigte Insulinmenge einfacher berechnen.“

Gesundes Grillen – Eiweiß und Fett
Wie reagiert der Blutzucker, wenn nur Gemüsesticks mit Quarkdip neben Fleisch oder Fisch auf den Tisch kommen? „Fett und Eiweiß lassen den Blutzucker ebenfalls ansteigen – wenn auch viel langsamer“, erklärt Janine Gerken. „Ich würde nicht anfangen, jede FPE (Fett-Protein-Einheit) zu berechnen“, sagt die Diabetesberaterin (DDB), die Diabetiker zu diesem Thema schult. Aber gerade beim Grillen werde da schnell mal wesentlich mehr Fett und Eiweiß aufgenommen, als man denkt. Viele wissen gar nicht, dass eine Bratwurst fünf FPE hat. Wie der Körper tatsächlich reagieren wird, ist häufig ein Erfahrungswert. Wer die kontinuierliche Glukosemessung nutzt, hat die Möglichkeit, sich seine Blutzuckerkurve nach einem klassischen Grillabend ganz genau anzusehen. Daraus können dann Konsequenzen gezogen werden und beim nächsten Mal wird die Insulindosierung entsprechend angepasst. Für alle anderen gilt der Tipp: Öfter den Blutzucker messen.

Kategorie: Nährwerte berechnen

Schlagwörter: Blutzuckerwerte | FPE | Mahlzeitenberechnung

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