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Zöliakie – Glutenunverträglichkeit

© Erwin Wodicka - Fotolia.com

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in bestimmten Getreidesorten sowie Produkten daraus vorkommt. Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern und seine verwandten Arten Kamut, Emmer oder Einkorn enthalten Gluten. Auch Hafer enthält ein Klebereiweiß, das eine ähnliche Struktur wie Gluten hat. Von der Industrie wird Gluten als Emulgator zum Gelieren, Stabilisieren und als Träger von Aromastoffen eingesetzt. Die meisten Menschen vertragen Gluten, doch einige wenige macht es krank. Sie leiden unter einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit).

Was ist Zöliakie?
Zöliakie, auch „Sprue“ genannt, ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die auf einer Überempfindlichkeit gegenüber Gluten beruht. Typ-1-Diabetes und Zöliakie treten häufig gemeinsam auf, da sie ähnliche genetische Strukturen aufweisen.

  • Bei einer Zöliakie wird Gluten von den Darmschleimhautzellen fälschlicherweise als Gefahr erkannt.
  • Es entwickeln sich körpereigene Abwehrstoffe im Blut, die eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslösen.
  • Im Verlauf der Entzündung bilden sich die Dünndarmzotten zurück.
  • Wichtige Nährstoffe können vom Körper nicht mehr ausreichend aufgenommen werden.

Symptome der Glutenunverträglichkeit

  • Immer wiederkehrender Durchfall, mit voluminösem, breiig bis dünnflüssigem und/oder hellem und fettigem Stuhl.
  • Blähungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen.
  • Unspezifische Anzeichen wie Knochen- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Zyklusstörungen.
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust, bedingt durch die Unterversorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen.
  • Auch eine Blutarmut kann ein Hinweis auf Zöliakie sein.

Kategorie: Ernährungsweisen

Schlagwörter: Gesunde Ernährung | Glutenfrei | Zöliakie

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