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Diabetes hat Einfluss auf die Haut

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Die Haut ist von zahlreichen kleinen Blutgefäßen und Nerven durchzogen, die bei einer schlechten Stoffwechseleinstellung Schaden nehmen können:

- Hohe Blutzuckerwerte können zu Ablagerungen in den Gefäßen und damit zu einer verminderten Durchblutung der Haut führen (Mikroangiopathie).
- Dies bewirkt wiederum, dass die Nerven nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können und dadurch geschädigt werden; daneben gibt es einige weitere Faktoren, die die Nerven schädigen können (Neuropathie).

Wenn die Hautschichten nicht mehr ausreichend durchblutet sind und Schäden der Nerven hinzukommen, schwächt dies die Funktionen der Haut:

  • Weil sich die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen reduziert, kann die Haut nicht mehr genug Wasser speichern und Fett produzieren. Sie wird trocken, rau und schuppig.
  • Hinzu kommt, dass die Haut durch einen erhöhten Blutzucker und häufiges Wasserlassen austrocknet (dehydriert).
  • Viren, Bakterien und Pilze können in die trockene, rissige Haut leichter eindringen und Infektionen hervorrufen. Dies gilt vor allem an stark beanspruchten Stellen wie den Füßen, an denen sich bei Diabetikern verstärkt Hornhaut bildet. Hier können Hühneraugen, Schrunden, Risse oder Verletzungen entstehen, die eine typische Eintrittspforte für Keime darstellen. Hornhaut ist deshalb bei Diabetikern mehr als ein kosmetisches Problem und sollte immer sorgfältig und vorsichtig entfernt werden.
  • Es kann zu einer Störung der Schweißregulierung kommen, bei der entweder zu wenig Schweiß am Körper gebildet wird („trockene Überwärmung“) oder man übermäßig schwitzt.
  • Durch Durchblutungsstörungen kann die Wundheilung gestört sein.

Diese Funktionsstörungen der Haut wirken sich von Kopf bis Fuß aus. Besondere Beachtung verdienen die Füße, denn hier können schon kleine Hautschäden gefährliche Folgen haben.

Kategorie: Hauterkrankungen

Schlagwörter:

Diabetes & Hautpflege

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