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Fettgewebswucherungen

© Dmitry Lobanov - Fotolia.com

Viele Diabetiker, die Insulin spritzen, stellen mit der Zeit fest, dass sich „Knubbel“ unter der Haut bilden. Medizinisch bezeichnet man sie als Lipohypertrophien (Fettgewebswucherungen). Sie entstehen, wenn das Insulin zu oft in die gleiche (Lieblings-)stelle gespritzt wird. Dazu muss man wissen, dass jeder Einstich, und ist die Nadel noch so dünn, eine kleine Verletzung in der Haut bewirkt. Gleichzeitig ist Insulin ein Hormon, welches Gewebe zum Wachstum anregt. Spritzt man also häufig in die gleiche Stelle, wächst hier ein „Fettgewebsknubbel“, der sich gut unter der Haut tasten lässt und oft von außen sichtbar ist. Hier tut die Injektion zwar weniger weh, allerdings kann das Insulin sich an dieser Stelle auch nicht mehr richtig verteilen und wirkt unkontrolliert.

Das Problem verschärft sich, wenn eine Pen-Nadel mehrfach wieder verwendet wird. Sie nutzt sich mit der Zeit ab und bildet regelrechte Widerhaken an der Spitze, die das Gewebe noch mehr verletzen.

Wer „Knubbel“ an Spritzstellen vermeiden will, sollte die Injektionsstelle und die Pen-Nadel nach jedem Spritzen wechseln. Wenn die betroffenen Stellen „in Ruhe gelassen“ werden, kann sich die Wucherung zurückbilden.

Kategorie: Hauterkrankungen

Schlagwörter: Einstichstelle | Hautschutz | Lipohypertrophie

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