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Infektionen der Haut

© michaeljung - Fotolia.com

Bei Diabetes ist die Hautpflege nicht rein kosmetisch, sondern ein Baustein der Therapie. Wichtigstes Ziel ist es, den Mangel an Feuchtigkeit und Fett auszugleichen und so die Barrierefunktion der Haut zu stärken, damit sie ihre Aufgabe (wieder) erfüllen kann: den Körper nach außen gegen eindringende Keime wie Pilze und Bakterien zu schützen.

Häufiger vorkommende bakterielle Infektionen sind:

Wundrose (Erysipel)
Der Wundrose liegt eine bakterielle Infektion mit Streptokokken (Bakterienart) zu Grunde. Eintrittspforte sind meist kleine Verletzungen am Fuß, oft im Zehenzwischenraum. Es kommt zu einer Entzündung, die sich vom Fuß über den Unterschenkel ausbreiten kann. Die Haut ist flammend gerötet, und es bilden sich Blasen. Fieber und Schüttelfrost können hinzukommen. Therapiert wird meist durch die Gabe von Penicillin.

Abszess, Furunkel, Karbunkel
Diese eitrigen Entzündungen werden in erster Linie durch Staphylokokken (Bakterienart) verursacht und gehen meist von den Haarwurzeln (Haarfollikeln) aus. Sie können am ganzen Körper auftreten. Die Entzündungen sollten beobachtet und gegebenenfalls operiert werden. Parallel wird oft mit einem Antibiotikum behandelt.

Bei einem gut eingestellten Stoffwechsel haben Diabetiker kein höheres Risiko für Infektionen wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist es also, die Haut nicht nur von außen gut zu pflegen, sondern auch von innen: durch eine gute Blutzuckereinstellung.

Kategorie: Hauterkrankungen

Schlagwörter: diabetische Haut | Haut | Hautcremes | Hautinfektion | Hautschutz

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