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Füße brauchen Aufmerksamkeit

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Einmal täglich sollten Sie die Füße, auch zwischen den Zehen sowie insbesondere auch die Fußsohle, auf Druckstellen und Verletzungen untersuchen. Dies ist umso wichtiger, wenn der Arzt bereits ein Diabetisches Fußsyndrom diagnostiziert hat. Ein spezieller Spiegel mit einem langen Griff erleichtert die Selbstuntersuchung. Wer möchte, kann auch einen Angehörigen fragen, ob er die Fußinspektion übernimmt.

Ein Verwöhnprogramm, über das sich Ihre Füße freuen:

  • Ein kurzes Fußbad (maximal drei Minuten) bei nicht mehr als 37° C Wassertemperatur (mit einem Thermometer kontrollieren!), angereichert mit einem milden Pflegezusatz, der zum Beispiel Aloe Vera enthält.
  • Trocknen Sie Ihre Füße, besonders zwischen den Zehen, gründlich ab. Bei feuchten Zehenzwischenräumen kann leicht Fußpilz entstehen.
  • Eine Fußmassage, bei der Sie jeden Zeh einzeln kneten und den ganzen Fuß streichend massieren. Auch ein Igelball oder Fußroller tun gut.

Spitze „Werkzeuge“ sind tabu

Wenn Sie Ihre Nägel kürzen:
Zur Kürzung der Fußnägel eignen sich am besten Nagelfeilen aus Sandpapier oder Glas. Bitte keine Knipser oder spitzen Gegenstände benutzen. Der Nagel sollte gerade und nicht zu kurz abgefeilt werden und mit der Zehenkuppe abschließen. Zu kurze Nägel und Nägel mit abgerundeten Ecken wachsen schneller ein. Übrigens: Es spricht nichts dagegen, die Nägel zu lackieren, wenn man möchte.

Wenn Sie Hornhaut entfernen:
Auch hier gilt: Keine scharfen Gegenstände wie Feilen oder Raspeln verwenden. Weichen Sie die Hornhaut in einem Fußbad zunächst auf, und rubbeln Sie diese anschließend mit einem Bimsstein ab. Cremen Sie den Fuß danach ein.

Kategorie: Pflege

Schlagwörter: Fußpflege | Fußsyndrom

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