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Wenn der Schmerz fehlt

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Typisch für eine diabetische Neuropathie ist eine Störung des Schmerzempfindens an Beinen und Füßen. Weil die Nerven geschädigt sind, können sie Schmerzimpulse nicht mehr an das Gehirn weiterleiten. Bei der Berührung mit heißen oder scharfkantigen Gegenständen, wie zum Beispiel Steinchen im Schuh, fehlt dem Gehirn damit ein wichtiges Warnsignal. So kann es zu Verletzungen kommen, die – zunächst unbemerkt – eine Eintrittspforte für Haut- und Knocheninfektionen (diabetisches Fußsyndrom) darstellen. Die regelmäßige Inspektion der Füße ist deshalb sehr wichtig.

Zur Früherkennung der sensomotorischen diabetischen Neuropathie sieht der Gesundheits-Pass Diabetes eine jährliche Vorsorgeuntersuchung vor. Diese sollte man unbedingt wahrnehmen, auch wenn man keine Beschwerden hat, denn etwa 50 Prozent der Neuropathien verlaufen zunächst ohne spürbare Anzeichen, schreiten aber dennoch fort. Mit einer konsequenten und möglichst frühen Behandlung einer Neuropathie lässt sich eine Verschlimmerung verhindern. Oftmals lassen sich anfängliche Veränderungen sogar noch zurückdrängen.

Kategorie: Vorsorge

Schlagwörter: Neuropathie | Vorsorge | Wunde

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