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Insuline wirken unterschiedlich

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NPH-Insulin (Verzögerungsinsulin)
In NPH-Insulinen sorgt die Substanz Protamin für eine verzögerte und verlängerte Wirkung. Sie werden ein- bis zweimal täglich zur Deckung des Insulin-Grundbedarfs gespritzt – unabhängig von der Nahrungsaufnahme. NPH-Insuline können in den Bauch, den Oberschenkel oder das Gesäß gespritzt werden.

Am Bauch wird NPH-Insulin am schnellsten aufgenommen. Am Oberschenkel und Gesäß wird NPH-Insulin langsamer aufgenommen.

Mischinsulin
NPH-Insuline sind zum Mischen mit Humaninsulin * und schnell wirksamen Insulinanaloga geeignet. Dieses Mischinsulin wird vor allem im Rahmen der konventionellen Insulintherapie (CT) bei Typ-2-Diabetes eingesetzt. Durch zwei bis drei Injektionen täglich wird sowohl der Grundbedarf als auch der nahrungsabhängige Bedarf abgedeckt. Mischinsuline können in den Bauch, den Oberschenkel oder das Gesäß gespritzt werden – abhängig von der Tageszeit.

Am Bauch wird Mischinsulin morgens gespritzt. Am Oberschenkel oder Gesäß wird Misch insulin am Abend gespritzt.

Insulinanaloga
Insulinanaloga haben gegenüber Normalinsulin eine veränderte Struktur und ein entsprechend anderes Wirkprofi l. Lang wirksame Insulinanaloga werden zur Deckung des Insulin-Grundbedarfs eingesetzt, schnell wirkende zu den Mahlzeiten.

Insulinanaloga können in den Bauch, den Oberschenkel oder das Gesäß gespritzt werden. Hier sind die Aufnahmeraten nicht von der Injektionsstelle abhängig.

Kategorie: Erfahrungsberichte ICT

Schlagwörter: Insulinaufbewahrung | Insulinaufnahme | Insulinbedarf | Insuline | Insulinwirkung

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