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Lieblingsstellen und die Folgen

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Sie sind nicht nur kosmetisch unschön, sondern auch ein handfestes Problem für die Stoffwechseleinstellung: Lipohypertrophien, also Fettgewebswucherungen unter der Haut - nach außen gut sichtbar in Form von „Beulen“. Diese Verhärtungen des Fettgewebes haben vor allem zwei Ursachen: Die Mehrfachverwendung von Pen-Nadeln und die häufige Injektion in „Lieblingsstellen“.

Spritzstellen regelmäßig kontrollieren
Alle drei Monate sollten die Spritzstellen durch den Arzt bzw. die Diabetesberaterin kontrolliert werden, wie im Gesundheits-Pass Diabetes vorgesehen. So können verhärtete Spritzstellen rechtzeitig erkannt werden. Solche Fettgewebswucherungen bilden sich, wenn Insulin mehrfach in die gleiche Stelle injiziert wird und Pen-Nadeln dafür mehrmals verwendet werden (mehr dazu auf der Rückseite). Der Einstich tut an den „Lieblingsstellen“ zwar weniger weh, doch diesen vermeintlichen Vorteil erkauft man häufig mit unerklärlichen Blutzuckerschwankungen. Denn anders als in gesundem Unterhautfettgewebe wird in Lipohypertrophien (Fettgewebswucherungen) injiziertes Insulin vom Körper unkalkulierbar aufgenommen.

Konsequenter Wechsel hilft
Wenn Lipohypertrophien erst einmal aufge tre ten sind, kann die Rück bildung sehr lange dauern. Manche Ver här tungen kann man nur operativ entfernen. Besser ist es, sie konsequent zu vermeiden. Das sind unsere Tipps:

Injektionsstellen regelmäßig kontrollieren und wechseln, damit sich das Gewebe erholen kann. Wechseln Sie z.B.

  • im Uhrzeigersinn
  • jeweils von der einen auf die andere Körperseite
  • anhand einer imaginären Linie, die Sie auf Bauch, Gesäß oder Oberschenkel zeichnen.

Zur Übung können Sie eine Zeit lang die Injektionsstelle mit einem Stift einkreisen oder eine Schablone auf Papier malen. Manche Diabetesberaterinnen verwenden auch kleine Pflaster bzw. Tattoos für Kinder, um „gefährdete“ Injektionsstellen zu markieren und zu entlasten.

Kategorie: Insulininjektion

Schlagwörter: Einstichstellen | Insulinabgabe | Insulininjektion | Insulinpens | Lipohypertrophie

Insulin wirkt unterschiedlich

Insuline wirken nicht immer gleich, weil die Aufnahme aus dem Unterhautfettgewebe unterschiedlich sein kann. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

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Richtig wählen: Die Nadellänge

Lang genug, um Insulin ins Unterhautfettgewebe zu befördern, aber nicht zu lang, da man sonst den Muskel trifft: Die richtige Länge der Pennadel spielt eine wichtige Rolle.

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Er ist leicht, edel und hochfunktional: Der Insulinpen AllStar PRO, der ab sofort bei DiaExpert verfügbar ist.

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