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Schwankungen der Blutzuckerwerte

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Vor der Injektion

  • Wählen Sie eine Stelle aus, die mindestens 2,5 cm Abstand zur vorherigen hat.
  • Achten Sie darauf, dass die Haut an die ser Stelle nicht verändert ist (keine Narbe, Entzündung oder Verhärtung, kein Muttermal etc.).
  • Hände und Injektionsstelle müssen sauber sein.
  • Prüfen Sie noch einmal, ob der Pen auch das Insulin enthält, das Sie gerade spritzen möchten: kurz oder lang wirkendes Insulin.

Nadellänge richtig wählen

Die Nadel muss lang genug sein, um Insulin ins Unterhautfettgewebe zu befördern. Sie darf aber nicht zu lang sein, da man sonst in den Muskel spritzt. Dies ist nicht nur schmerzhaft, auch das Insulin wirkt hier anders, da es im Muskel schneller aufgenommen wird. Die oberen Hautschichten (Epidermis und Dermis) sind bei allen Menschen etwa gleich dick, die Stärke des Unterhautfettgewebes ist dagegen individuell unterschiedlich. Diabetesberaterinnen empfehlen in der Regel bei Erwachsenen eine Nadellänge zwischen 4 und 8 mm, bei Kindern zwischen 4 und 6 mm. Die genaue Länge hängt davon ab, ob man sehr schlank oder eher normal bzw. etwas kräftiger gebaut ist (schlankere Menschen sollten eher eine kürzere Nadel verwenden) und ob man beim Spritzen eine Hautfalte bildet (dies erfordert eine längere Nadel). Die für Sie passende Nadellänge sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Diabetesteam auswählen.

Nadeln nur 1 × verwenden

Pen-Nadeln sind sterile Einmalproduk te und sollten nach jeder Injektion gewechselt werden:

  • für eine sanfte, schmerzarme Injektion,
  • zur Vermeidung von Gewebsverletzungen, aus denen Fettgewebswucherungen (Lipohypertrophien) entstehen können.

Kategorie: Insulininjektion

Schlagwörter: Blutzuckerschwankung | Fehler bei Insulininjektion | Insuline | Insulininjektion

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