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Sie spritzen Insulin? Hier sind die Neuigkeiten

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Neues zu Insulinen
Neuigkeiten gibt es zum Basalinsulin glargin (Handelsname: „Lantus“). Seit diesem Jahr steht eine Variante in der Konzentration U 300 zur Verfügung, die den Namen „Toujeo“ trägt. Für Ärzte stellt dieses höher konzentrierte Insulin eine weitere Therapieoption dar, zum Beispiel wenn eine Senkung des HbA1c-Wertes bisher von häufigen Unterzuckerungen begleitet wurde. Die zweite Neuigkeit: Im September 2015 kam ein weiteres Insulin glargin in Deutschland auf dem Markt. Es ist das erste „Insulin-Biosimilar“, das in Europa zugelassen wurde. Hergestellt wird es von den Firmen Lilly und Boehringer Ingelheim. In den klinischen Studien zur Zulassung hat dieses Insulin-Biosimilar eine vergleichbare Wirksamkeit und Verträglichkeit wie das Referenz Insulin glargin von Sanofi gezeigt und kann damit jetzt als Alternative eingesetzt werden.

Nur in Fertigpens
Insuline in den höheren Konzentrationen U 200 und U 300 werden von den Herstellern nur in Fertigpens angeboten. Damit bestätigt sich ein Trend, der sich in anderen Ländern, zum Beispiel  in den USA, längst durchgesetzt hat. Fertigpens sind vorgefüllte Insulinpens zur Einmalverwendung, die komplett entsorgt werden, wenn die Ampulle leer ist. Das Austauschen der Penampulle - wie beim Mehrwegpen - entfällt. Dies macht zwar die Handhabung einfacher, belastet aber die Umwelt. Diabetiker in Deutschland bzw. ihre Ärzte bevorzugen bisher Mehrwegpens aus Kunststoff oder Metall. Hier darf man gespannt sein, wie die Entwicklung weitergehen wird.

Kategorie: Erfahrungsberichte ICT

Schlagwörter: Insuline | Insulininjektion | Insulinwirkung | Nadellänge

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