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Mögliche Nebenwirkungen von Insulin

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Insulin ist gut verträglich. Manchmal kann es zu einer allergischen Reaktion im Bereich der Injektionsstelle kommen. Sie wird meist nicht durch das Insulin selbst, sondern durch Substanzen zur Verzögerung wie Zinkchlorid oder Protaminsulfat sowie durch Konservierungsstoffe ausgelöst. Auch Mittel zur Hautdesinfektion können eine allergische Reaktion verursachen. Wenn die Allergie tatsächlich durch das Insulin verursacht ist, wird der Arzt ein anderes Insulinpräparat empfehlen.

Weit verbreitet ist dagegen eine lokale Reaktion auf Insulin, die durch Fehler beim Spritzen bzw. Legen des Infusionssets entsteht: Fettgewebswucherungen (Lipohypertrophien) unter der Haut. Sie bilden sich, wenn das Insulin immer wieder an „Lieblingsstellen“ injiziert wird und dort das Gewebe zum Wachsen anregt. Die „Knubbel“ sind meist gut von außen zu tasten. Solche Fettgewebswucherungen sind nicht nur unschön, hier kann auch das Insulin nicht wie vorgesehen wirken. Dagegen hilft nur, Spritzstellen und Pen-Nadeln regelmäßig zu wechseln. Beim Infusionsset für die Insulinpumpen-Therapie müssen die Einführungsstellen regelmäßig gewechselt werden.

Analoginsuline standen eine Zeit lang im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. Dieser Verdacht hat sich in einer groß angelegten Studie mit Typ-2-Diabetikern (ORIGIN – Outcome Reduction with Initial Glargine Intervention) über mehr als sechs Jahre nicht bestätigt.

Kategorie: Erfahrungsberichte ICT

Schlagwörter: Allergie | Insuline | Insulininjektion | Nebenwirkungen

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