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Im Sommerurlaub

Spezielle Tipps für die Insulinpumpen-Therapie:

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  • Kontrollieren Sie bei starker Schweißbildung regelmäßig die Einstichstelle des Infusionssets. Schwitzen kann das Auftreten von Hautreaktionen (Jucken, Rötungen) bewirken oder zur Ablösung des Pflasters führen. Hierdurch kann die Kanüle aus der Haut rutschen.
  • Wenn Sie im Urlaub die Insulinpumpe kurzzeitig ablegen möchten, verwenden Sie am besten ein abkoppelbares Infusionsset.
  • Wenn Sie eine längere Pause von der Insulinpumpe planen: Für den Umstieg auf die intensivierte Insulintherapie (ICT) gibt es Schemata, mit denen Sie Ihr benötigtes Basal- und Bolusinsulin ausrechnen können.
  • Wenn Sie für die Urlaubszeit eine Leihpumpe benötigen, wenden Sie sich bitte an unser Pumpenteam unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3423973. Für den Urlaub stellen wir Ihnen eine Leihpumpe - ohne weitere Kosten.

Anpassung an die Zeitverschiebung

Für die Insulinpumpen-Therapie (CSII) gilt:

Zeitverschiebungen bis zu 2 Stunden
Sie können die Uhrzeit der Pumpe einfach sofort umstellen.

Zeitverschiebungen von 3 bis 4 Stunden
Es empfiehlt sich, die Pumpe jeweils in 2-Stunden-Schritten jeden Tag an die neue Zeit anzupassen.

Zeitverschiebungen von mehr als 4 Stunden
Stellen Sie Ihre Basalrate konstant auf die niedrigste in 24 Stunden eingestellte Dosis ein. Sobald Sie sich an die neue Zeit gewöhnt haben (ca. 3–4 Tage), stellen Sie Ihre Pumpe wieder auf die ursprüngliche variable Basalrate ein. Oder nähern Sie die Pumpenuhr täglich um zwei Stunden der Ortszeit an bis Sie die Ortszeit erreicht haben.

Besprechen Sie die Vorgehensweise bei der Zeitumstellung und alles, was Ihnen in Bezug auf Ihren Diabetes im Urlaub unklar ist, auf jeden Fall vor der Reise mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt oder Ihrem Diabetes-Schulungsteam.

Und nun: Gute Fahrt und einen schönen Urlaub!

Kategorie: Pumpenteam-Tipps

Schlagwörter: Insulinpumpe | Insulinpumpen-Therapie | Urlaub | Zeitverschiebung

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