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Schwangerschaft und Insulinpumpe

© Khakimullin Aleksandr D9 - Fotolia.com

Wer schwanger werden möchte, sollte dies gut planen, denn der Start ins Leben beginnt für ein Kind schon Wochen bevor die Schwangerschaft festgestellt wird.

  • Vor der Schwangerschaft
    sollte der HbA1c-Wert für mindestens drei Monate unter 7 % (besser: unter 6,5 %) liegen.
  • Während der Schwangerschaft
    sollten die Werte vor den Mahlzeiten 95 mg/dL (5,3 mmol/L) nicht übersteigen. Auch eine Stunde nach einer Mahlzeit dürfen die Werte nicht über 140 mg/dL (7,8 mmol/L) liegen.

Um diese straffen Ziele zu erreichen, empfehlen viele Ärzte ihren Patientinnen, schon vor der Schwangerschaft auf eine Insulinpumpe umzusteigen. Nach der Entbindung kann die Patientin entscheiden, ob sie die Insulinpumpen-Therapie weiterführen möchte oder nicht.

Eine Insulinpumpe erleichtert die erste Phase der Schwangerschaft mit häufiger Übelkeit und steigender Hypoglykämie-Gefahr erheblich. Man kann beim Essen flexibel reagieren und auch ganz auf Mahlzeiten verzichten. Zudem ist die Anpassung des Basalinsulins im Verlauf der Schwangerschaft einfacher, weil die Basalrate verändert und bei Bedarf temporär angepasst werden kann.

Kategorie: Erfahrungsberichte

Schlagwörter: Insulinpumpen-Therapie | Kinderwunsch | Schwangerschaft

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